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Vom Gewächshaus auf deinen Teller: Wie wir die Spirulina Alge anbauen und ernten

 

Algen sind faszinierende Lebewesen. Sie begegnen uns in unserem Alltag ständig, ohne dass wir es bemerken. Schätzungsweise jedes zweite Sauerstoffmolekül, das wir zum Atmen brauchen, stammt aus der Fotosynthese von Mikroalgen. Als eine der ältesten Lebensformen auf unserem Planeten sollen sie sogar die Grundlage des Lebens geschaffen haben: Sie reicherten die einstmals giftige Erdatmosphäre mit Sauerstoff an. Am Anfang war die Alge und ohne sie kein Leben.

 

Ritterschlag

Heute hat die Spirulina Alge den Ritterschlag erhalten. Sie wurde nicht nur zum Lebensmittel der Zukunft und zur Klimaretterin gekürt, sondern hat auch den Status eines Superfoods erreicht. Kein Wunder, enthält sie doch viele interessante Nährstoffe in hoher Dichte. Etwa Proteine, Eisen und Vitamin K. Darum haben wir uns vor über zwanzig Jahren entschieden, Mikroalgen anzubauen. Das Verfahren von Anbau und Ernte haben wir seitdem ständig verbessert, so dass es uns gelungen ist, ein Lebensmittel zu kultivieren, ohne die Umwelt, Böden und das Klima zu belasten. Wie wir das anstellen, könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen.

 

Umsorgt und behütet

Die Spirulina Alge ist eigentlich in tropischen und subtropischen Gewässern zuhause. Wir haben ihr in Norddeutschland eine neue Heimat gegeben. Um sie vor Umweltbelastungen und Fressfeinden zu beschützen, kultivieren wir die Mikroalgen in großen Wasserbecken im Gewächshaus. Zunächst züchten wir sie aber in kleinen Mengen im Labor. So können wir sicher sein, dass nur die Spirulina und keine andere Alge ins Wasser gelassen wird.

In den großen Becken voll mit Trinkwasser vermehren sich die Mikroalgen rasant. Für die Ernte haben wir ein spezielles Verfahren entwickelt, sodass wir eine frische Algenpaste erhalten.

Diese wird schonend bei niedrigen Temperaturen getrocknet und anschließend zu Pulver oder Krümeln weiterverarbeitet.

Erntezeit ist von April bis Oktober. Im Winter befinden sich unsere Algen im Dornröschenschlaf.

 

Warum wir die Spirulina in Gewächshäusern anbauen

Spirulina Algen geschützt im Gewächshaus anzubauen, bringt viele Vorteile mit sich: Unsere Algen sind vor Fressfeinden, Verunreinigungen und Umwelteinflüssen geschützt. Ein Grund für die hervorragende Qualität und Reinheit unserer Spirulina. Zudem schonen wir mit dieser Anbauweise Äcker und Böden, da die Spirulina auch auf landwirtschaftlich nicht nutzbaren Flächen angebaut werden kann. Für Landwirte, die sich für den Algenanbau interessieren besonders interessant: Der Ertrag. Auf einem Hektar Land können etwa 12 Tonnen jährlich geerntet werden.

Der Anbau ist zudem klimaneutral, denn die Algen brauchen neben ein paar Nährstoffen, Wasser und Kohlenstoffdioxid aus der Luft nur Sonnenlicht.

 

Beste Qualität aus Norddeutschland

Durch die Art des Anbaus, der Ernte und Weiterverarbeitung können wir dir ein frisches Produkt in Rohkostqualität anbieten – frei von Verunreinigungen, Schwermetallen und Schadstoffen. Und das schmeckt man: Während importierte Produkte oftmals fischig schmecken, überzeugen Algen aus Deutschland mit ihrem frischen, leicht würzigen Geschmack. Ein erkennbares Zeichen für Qualität.

Diese wird uns regelmäßig von unabhängigen Prüflaboren bestätigt. Wir machen aber auch eigene Qualitätskontrollen, schließlich möchten wir dir ein reines Naturprodukt mit hoher Nährstoffdichte anbieten.

 

Krümel oder Pulver?

Die frische Algenpaste wird nach der schonenden Trocknung bei niedrigen Temperaturen zu Krümeln oder Pulver weiterverarbeitet. Krümel haben den Vorteil, dass sie sich einfach dosieren lassen und staubarm sind. Damit sind sie optimal als Topping für dein Müsli oder deine Bowl. Wer gerne Smoothies trinkt, um die Energiereserven aufzufüllen, sollte zum Pulver greifen. Dieses ist für und Getränke aller Art besser geeignet.

 

Und du? Team Smoothie, Müsli oder lieber ein deftiges Frühstück?

 


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